JLTC und Abschied aus Bulembu

Nun bin ich bereists seit 2 Wochen in Deutschland und blicke auf einen ereignisreiche Zeit in Swasiland zurück. Noch bin ich dabei mich wieder an Deutschland zu gewöhnen die Erfahrungen in Swasiland hinter mir zu lassen bzw. zu sortieren und mich gleichzeitig auf dei Aufgaben hier zu konzentrieren.

Trotzdem oder gerade deshalb werde ich hier von meinen letzten Wochen in Bulembu nud Südafrika erzählen. Anfangen werde ich jetzt mit der letzten Zeit in Bulembu und in einem weiteren Beitrag von einem letzten Trip nach Kapstadt berichten.

Wie liefen also meine letzten Tage in Bulembu ab? Das große Prägende Ereignis war ein JLTC (Junior Leiter Trainings Camp), welches wir in Bulembu durchführten. Dafür munsste natürlich vieles vorbereitet werden, Anders als beim letzten JLTC in Bulmebu, bei dem ich ebenfalls dabei war, konnten wir dieses Mal nicht den Campplatz der Rangers in Bulmbu nutzen, da die Nutzung wegen Erdrutschgefahr zu gefährlich und deshalb verboten ist. Also mussten wir das Rangergelände vorbereiten. Außerdem mussten die Aktivitäten auf dem Camp verbereitet werden. Ich war mit Kamila unter anderem dafür zuständig einen Hajk mit einer Übernachtung und Kompassstrecke, sowie vier verschiedenen Routen auszuarbeiten. Dazu muss man sagen, dass es von der Gegend um Bulmbu so gut wie keine Karte gibt, und wir daher aus den bestehenden Stadtplänen und aus Erkundungsfahrten eigene Karten malen mussten. Außerdem wurden uns Praktikanten und Freiwilligen verschiedene „Unterrichts“-Einheiten aufgetragen.

Das Camp war für die Ausbilder definitiv eine Herausforderung, zumal wir sehr kurzfristig das Ausbilderteam umbauen mussten, da vieel eingeplante Leiter nicht mitarbeiten konnten, weil sie bereits für andere Arbeiten im Dorf eingeteilt waren und die Informationen nicht richtig weitergegeben wurden, sehr nervig, aber am Ende doch machbar. Aber auch unabhängig davon waren die Tage lang, und die Gruppe herausfordernd. Über die 4 Tage gab es Einheiten zu Leiterschaft, persönliches Wachstum, praktische Pfadfinderei aber auch Spiele und Aktivitäten zum Teambuilding. Trotz aller Herausforderungen und kurzer Nächte war es doch eine gute Zeit und ich bin mir sicher, die Teilnehmer werden etwas für ihr weiteres Leben und Zeit als Rangerleiter mitgenommen haben. Nun noch ein paar Bilder von dem Camp um auch einen bildlichen Eindruck zu verschaffen.

Tag 1

 

Tag 2

 

Tag 3 + 4

 

Nach dem Camp hatte ich noch ca. 10 Tage bis zu meiner leztzen Etappe auf dem afrikanischen Kontinent. Und dann hieß es Abschied nehmen. Abschied von dem Ort, der mein Zuhause geworden war. Abschied von den Bergen, die mein Vorgarten wurden, Abschied von den Menschen, die nicht nur Kollegen wurden, sondern Freunde und Familie. Abschied von der Grenzbeamten, die zuverlässig bei jedem Trip nach Südafrika, ob zum einkaufen oder wandern, auf uns warteten und den Reisepass füllten. Es gibt so vieles, dass ich an Bulembu vermissen werden, die Ruhe in dem Dorf, die Menschen, mit dneen ich jeden Tag verbringen durfte, die beinahe täglichen Spieleabende, die wunderbare Landschaft und Natur um Bulembu, die PIzzas und vor allem die Milkshakes, die mir so manchen langen Arbeitstag versüßt haben (mit Abstand die besten, die ich bis jetzt irgendwo hatte).

Die letzten Tage waren nochmal sehr schöne Tage, mit den Menschen, die mir in den Monaten wichtig geworden sind und einem schönen Abend mit Grillen, Gesprächen und schöner Gemeinschaft zu Abschied. Habe die Tage nochmal sehr genossen.

Insgesamt bin ich unglaublich dankbar, dass ich die Möglichkeit hatte diese Zeit in Afrika zu verbringen, lernen und dienen zu können. Ich bin dankbar für jeden, der mich dabei unterstüzt hat und all die Begegnungen und Erfahrungen möglich gemacht hat. Für mich war die Zeit ein riesiger Segen und ich werde noch lange von dem zehren können was ich erleben durfte.

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Youth Konferenz und Rangers

Mal wieder ein kleines Update aus Bulembu. Wieder ist einiges passiert und ich werde versuchen einen kurzen Überblick zu geben. Der Dezember war vor allem von Ferienprogramm geprägt. Heißt, dass wir jeden Tag verschiedene Programpunkte für verschiedene Altersgruppen anbieten. Ich habe zum Beispiel einen einwöchigen Fotokurs angeboten, außerdem Wanderungen, Film, Spiele draußen und drinnen sowie sportlichere Angebote. Insgesamt haben die Tage viel Spaß gemacht und meistens haben auch die Kinder gut mitgemacht. Highlight im Dezember war auf jeden Fall die Weihnachtsfeier hier in Bulembu. Am 25. (am 24. Gab es eine erste Weihnachtsfeier mit den Freiwilligen und ein paar andern im Dorf bei Akki und sogar mit deutschem Essen) wurde für alle Kinder gegrillt. So wurden riesige Fleischberge verspeist. In Swasiland ist es üblich, dass es statt Weihnachtsgeschenken wie wir sie in Deutschland haben sehr viel zu essen gibt. Und so auch bei uns in Bulembu. Nebenbei gab es noch verschiedene Angebote für die Kinder, wie Spiele oder Tanzwettbewerbe. Alles in allem ein eher hektischer, aber doch sehr schöner Tag mit vielen frohen Kindergesichtern.

Bereits kurz vor Weihnachten fand in Bulembu eine Jugendkonferenz statt. Neben den Kindern aus Bulembu kam auch eine Gruppe der Potter’s Wheel Church in Mbabane, mit der Bulembu zusammenarbeitet. Ich habe für die Konferenz im Vorfeld Videos, Fotos, Präsentationen produziert. Außerdem war ich auf der Konferenz für Bilder zuständig sowie den reibungslosen Ablauf der Videos etc. Das Thema war „Battlefield“, dabei ging es um verschiedene Herausforderungen, die uns im Leben immer wieder begegnen und denen wir uns stellen müssen. Hier einige Bilder von der Konferenz. Es waren volle, lange Tage, aber es lief doch alles gut und wir hatten eine gute Zeit.

Anfang Januar stand für mich eine besondere Woche an. Ich konnte auf ein Zwischenseminar der APCM fahren. Mit APCM (Arbeitsgemeinschaft Pfingstlich Charismatischer Missionen) bin ich 2014/15 für ein Jahr in Kapstadt bei den Rangers dort gewesen. Und seitdem ich wieder in Deutschland bin habe ich bei einigen Seminaren für die Freiwilligen der aktuellen Jahrgänge mitgeholfen. Und da ich jetzt nun quasi in der Gegend war, habe ich mich auf den Weg nach Durban (ca. 8 Stunden mit dem Auto) gemacht um auch bei diesem Seminar die Referenten zu unterstützen. Die Tage am Meer waren wirklich sehr schön, es war spannend von den ersten Eindrücken der Freiwilligen aus ganz Südafrika zu hören und mehr an ihren Erfahrungen teilzuhaben. Und ich wurde zweimal von einem Fisch gebissen…

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Nach der Woche zurück in Bulembu stand die nächste Aktion an. Nach dem RKTC im Oktober in Südafrika sollte nun eine solche Ausbildung für Rangerleiter, die mit der jüngsten Altersstufe arbeiten, hier in Bulembu stattfinden. Wieder bestanden meine Aufgaben in der Organisation der benötigten Medien aber auch einzelnen Einheiten, die ich halten durfte. Diesmal gab es keine unangenehmen Überraschungen, alle angemeldeten Teilnehmer erschienen auch. Da es kein Camp im eigentlichen Sinne war, sondern eine Konferenz ohne Übernachtung, gestalteten sich die Tage sehr entspannt. Ich glaube wir konnten den Leitern viele neue Impulse geben und ich bin gespannt wie sich das in den Stammtreffen in Zukunft niederschlägt. Aber da bin ich guter Dinge.

Letzte Woche war ich mit Jula, Kamila (den anderen beiden Deutschen bei den Rangers und der Jugend, sowie mit Trevor (mein Mitbewohner aus den USA), im Krüger Nationalpark und beim Blyde River Canyon. Bilder dazu folgen aber in einem extra Bericht. Soviel will ich schon verraten: Wir hatten viel Glück und häufig gutes Licht…

Nächste Woche bekommen wir hier in Bulembu Besuch von einer Band aus Canada, „The Tenors“, relativ bekannt. Die Musiker unterstützen Bulembu seit einiger Zeit und haben auch schon mal einen Chor aus Bulembu mit nach Kanada zu einigen Konzerten genommen. Für uns wird die Woche recht turbulent, da wir nebenbei noch ein Juniorleiter Trainingscamp vorbereiten müssen, welches die Woche darauf stattfindet. Mal sehen wie die Woche wird. Und dann geht es für mich auch schon bald nach Deutschland… Die Zeit ging doch zügig rum, und so schau ich dem Abschied mit gemischten Gefühlen entgegen. Traurig, da ich Bulembu und all die Freunde hier verlassen muss, glücklich, da ich noch einmal die Möglichkeit habe ein paar Tage in Kapstadt zu verbringen (Trevor kommt mit, ich zeige ihm die Stadt und warum mir diese Stadt so viel bedeutet), und froh und aufgeregt, da ich bald wieder meine Verlobte in die Arme schließen kann und es dann Stück für Stück auf die Hochzeit zugeht.

Zum Abschluss noch ein paar Bildern von Stammtreffen bei den Rangers und unserer Jahresabschlussaktion mit Verleihung der Abzeichen und Wanderung zum Campgelände der Rangers.

 

Blitz: 4 – Kühe: 0

Oder: Leben in Bulembu.

Nach einer langen Pause ohne Laptop (defekt) geschweige denn vernünftigen Internetzugang (Swasiland), möchte ich endlich mal wieder ein kurzes Update aus dem südlichen Afrika überbringen. Dazu möchte ich einen kleinen Überblick verschaffen wie mein Leben und mein Alltag hier eigentlich aussehen.

Wo fange ich am besten an? Ich denke ich werde damit starten wie sich mein Leben hier gestaltet. Ich lebe mit zwei weiteren Freiwilligen in einen Haus mit Blick über fast ganz Bulembu. Vor allem seit der Baum vor unserem Garten gefällt wurde, ist die Sicht echt nicht übel. Ben, Kanadier, leitet die Schreinerei in Bulembu und lebt schon etwas über ein Jahr hier. Trevor, US-Amerikaner, ist einen Monat nach mit hier angekommen und hilft aktuell in der Landwirtschaft und gelegentlich in der Jugend mit. Mit ihm zusammen ist Kegan, Südafrikaner, gekommen, der uns aber nach vier Wochen bereits verlassen hat. Kegan kannte ich allerdings noch aus meiner Zeit in Kapstadt, dort war er in meiner Gemeinde und Kleingruppe in der Jugend. So sieht man sich wieder.

Mit mir bei den Rangers und der Jugend, meinen beiden Hauptarbeitsbereichen, arbeiten Jula und Kamila, die wenige Tage nach mir angekommen sind und bis ende Juli nächstes Jahr bleiben.

Das Leben in Bulembu zeichnet sich vor allem durch viel Ruhe und Gelassenheit aus. Einmal da Bulembu ein kleines Dorf in den Bergen ist, ohne viel Autoverkehr und mit wenigen Menschen. Und zum anderen, weil Bulembu einen lehrt ruhig und gelassen zu sein. Man kann Bulembu auch gerne als abgeschieden bezeichnen. Und mit der Abgeschiedenheit einher geht, dass man vor allem ohne einen fahrbaren Untersatz auf die Hilfe anderer angewiesen ist. in Bulmbu selber sinnd die Möglichkeiten einzukaufen sehr eingeschränkt, da es nur einen Laden gibt, der Produkte aus der eingenen Produktion in Bulembu verkauft und einen Laden, der einzelne andere Produkte verkauft, in seinem Angebot aber sehr überschaubar ist. Wenn man nun die Möglichkeitn einer Mitfahrgelegenheit gefunden hat gibt es wenige Alternativen um „richtig“ einkaufenzugehen: Einmal Piggs Peak, fast eine Stunde Fahrt über eine Bergschotterpiste, die nach Regen nur eingeschränkt befahrbar ist. Dort ist allerdings auch das Angebot in den Supermärkten überschaubar, Käse beispielsweise ist eher ein Glücksspiel, immerhin gibt es KFC. Man kann aber auch noch mindestens 30 Minuten tiefer nach Swasiland fahren um zu einer Art Mall zu gelangen wo es schon ein breiteres Angebot gibt. Wenn man nun keine Mitfahrgelegenheit gibt und man mit Taxis (Kleinbusse) fährt, braucht man wenn es schnell geht gut 3 Stunden bis dorthin und hat dann keine Garantie auf dem Rückweg noch ein Taxi zurück nach Bulembu zu bekommen.

Die angenehmere Alternative ist es nach Südafrika zu fahren um dort einzukaufen. Dort gibt es fast alles was man irgendwie brauchen kann, vor allem wenn man nicht nur nach Barberton (40 Minuten hinter der Grenze) fährt, sondern nach Nelspruit, was ca. 30 Minuten weiter in Südafrika liegt. Allerdings muss man sich dann immer mit einplanen, dass die Grenze erst um 8 Uhr morgens öffnet und um 16 Uhr bereits schließt. All diese Einschränkungen alleine was Besorgnungen angeht hilft doch Gelassenheit zu lernen. Ist etwas nicht da, gibt es das eben nicht, dann findet man eine andere Lösung.

Aber auch sonst muss man sagen, dass unser Alltag schon immer wieder sehen lässt, dass wir doch weit weg von allem sind. So besteht die Zeit nach der Arbeit entweder aus Fitnessstudio, Brettspielen, Wanderungen oder auch mal Filmen. Allerdings unterliegt auch das immer wieder einer kleinen Besonderheit, die Bulembu im vergleich zu Deutschland zu bieten hat: wenn es regnet (und wir haben gerade Regenzeit), ist es beinahe garantiert, dass der Strom zumindet kurzzeitig ausfällt, aber auch mal eine ganze Nacht. Und ab und zu gibt es dann auch solche Tage an denen der Strom einfach immer mal wieder weg ist, auch ohne Regen bei strahlendem Sonnenschein. Ich würde mal so schätzen, dass wir hier im Schnitt auf gut 4-5 Stromausfälle pro Woche kommen. Nicht nur eine Partie Catan haben wir bei Kerzenschein gespielt oder beendet.

Aber wo ich gerade bei Regenzeit bin: Das Wetter in Bulembu ist eine Nummer für sich. Glücklicherweise ist es hier recht feucht, Wasser ist nicht das riesen Problem, vergliechen zu anderen Teilen im südlichen Afrika. Das heißt aber auch, dass die Mehrheit der Tage, die ich bis jetzt hier war eher nebelig und kühl waren. Das heißt aber auch nicht, dass es nicht heiß wird. Immer wieder gibt es warme, ja heiße Episoden mit über 30°. Dafür kann man sich dann auch sicher sein, dass nach spätestens 2 Tagen Hitze die Kälte wiederkommt, und es mal eben 20° kälter ist als zuvor. Diese Eigenarten des Wetters bringen aber auch gutes: Noch nie habe ich so häufig Gewitter erlebt wie hier. Noch nie habe ich so viele Blitz einschlagen hören oder sehen können wie hier. Und die schon angesprochene Aussicht von unserem Haus hilft dabei. Wir können auf der Veranda im Trockenen sitzen und die Blitze in der Umgebung niedergehen sehen. Immer wieder spektakulär. Allerdings gibt es auch da eine Schattenseite, und damit komme ich zu meinem doch eher kryptischen Beitragstitel: vor ca. 4 oder 5 Wochen ist bei einem Gewittersturm ein Blitz in einen Baum neben der Molkerei in Bulembu eingeschlagen. Leider hat dieser Blitz vier Kühe, die unter diesem Baum Zuflucht vor dem Regen gesucht haben, erschlagen. Seitdem gibt es aber allerdings recht günstiges Fleisch in Bulembu zu kaufen. Zufall?

Bulembu. Immer wieder ziehen Wolken durch die Stadt und sorgen vor allem zum Sonnenuntergang für tolle Ansichten.

Wie sieht also ein „normaler“ Tag und ein Woche in Bulembu aus?

Montags haben wir Freiwillgen frei. Den Tag nutzen wir meist für Wanderungen, Spiele, ausschlafen oder die verschiedensten Arbeiten an Haus und Garten, die so anfallen.

Dienstag gilt es das Jugendzentrum zu putzen, danach haben wir Zeit verschiedene Aufgaben und Projekte zu erledigen. Bei mir das in den letzten Wochen vor allem die Gestaltung und Produktion von Videos für eine Jugendkonferenz, die wir hier in Bulembu hatten. Außerdem sind immer wieder Dinge für die Rangers zu erledigen, Stammtreffvorbereitungen, Organisation von Materialien für die nächsten Monate, Ausbildungen etc. Mittwoch ist ebenfalls Zeit für diese Projekte.

Donnerstags habe ich in den letzten Wochen mit den Sozialarbeitern verbracht. Dort bin ich aktuell mit großartiger Unterstützung von Papa aus Deutschland dabei an einer Datenbank zu arbeiten um den Papierkram in der Verwaltung der Kinder in Bulembu zu digitalisieren.

Freitag steht ganz im Zeichen der Jugend. Morgens Vorbereitungen für die Jugend abends, nachmittags verschiedene Clubs, z.B. Drama oder Tanz. Abends ist dann Jugendgottesdienst mit anfangs Zeit zum Spielen und connecten, dann Lobpreis und eine Predigt.

Am Samstag haben wir Freiwilligen frei, da Sonntags für uns als Arbeitstag gilt. Morgens sind wir dann entweder mit der Kinderstunde für die älteren Kids eingespannt oder helfen im Café mit, das jede zweite Woche nach dem Gottesdienst geöffnet ist.

Dies ist so der grobe Ablauf einer „normalen“ Woche. Anführungszeichen, deshalb, da seit dem ich hier bin wohl nur 2 Wochen nach dem Muster abliefen, immer wieder waren doch andere Termine im Plan, die dann dafür sorgten, dass alles anders ablief. So hatten wir z. B. eine Ausbildung für Rangerleiter in Südafrika, Ferienprogramm, ein Fahrradrennen wo wir mit Räder putzen Geld für die Jugend eingesammelt haben oder die Jugendkonferenz, die viel Arbeit in der Vorbereitung gebraucht hat.

Im Anschluss möchte ich noch ein paar Bilder zeigen, die in den letzten Wochen bei verschiedenen Trips oder Wanderungen entstanden sind:

Wanderung zu Wasserlöchern und Wasserfällen mit Cliffjumping, Baden und natürlichen Wasserrutschen:

Wanderung zu den Bergen an der Grenze nach Südafrika:

Wanderung zum ehemaligen Campplatz der Rangers in Bulmbu. Auf dem Rückweg durften wir erleben was er heißt in einer Gegend mit regelmäßigen Waldbränden zu leben: die Luft riecht nach Feuer, immer wieder regnet es Asche und das Licht hat eine Farbe wie sonst nur kurz vor Sonnenuntergang. Auf jeden Fall auch ein spannendes Erlebnis.

Tour tiefer nach Swasiland, Glasfabrik, Wasserfall und Cultural Village mit traditionellen Swasi-Tänzen:

Soweit an dieser Stelle von mir. Ich hoffe dann bald weitere Updates geben zu können unter anderem mit Bildern der letzten Jugend- und Rangeraktionen, die ich vor der Veröffentlichung erstmal prüfen lassen muss. (Einige Kinder sind hier zu ihrer eigenen Sicherheit untergebracht. Da muss sichergestellt werden, dass keine Bilder online landen)

Vielen Dank an jeden der den Dienst hier unterstützt. Im Gebet wie auch mit finanzieller Unterstützung. Ein riesiges Dankeschön!

Viele Grüße aus dem mal wieder gewittrigen Süden
Michael

(Ein aufziehendes Gewitter sorgt immer wieder für etwas Spannung beim arbeiten: Wann fällt der Strom aus? Kann ich alles speichern? Wann ist das Internet weg?)